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18. September 2026 · 14 Min. Lesezeit

Da wächst doch was im Oktober: Ernte einlagern, Knoblauch stecken und Bäume pflanzen

Der Oktober ist Erntemonat und Pflanzzeit. Wann Äpfel und Kürbisse reif sind, was vor dem ersten Frost ins Haus muss, was jetzt noch in die Erde kommt und wie Laub, Beete und Tiere gut durch den Winter kommen.

Im Oktober wird es früh dunkel, und die ersten Nächte bringen Frost. Im Gemüsebeet stehen trotzdem noch Kohl, Lauch, Wurzelgemüse und Herbstsalate, am Baum hängen die Lageräpfel. Der Monat gehört der Ernte und dem Vorrat. Gleichzeitig ist er eine der besten Pflanzzeiten des Jahres, für Knoblauch und Blumenzwiebeln genauso wie für Obstbäume, Sträucher und Rosen. Was ab September ansteht, vom Saatgut bis zum Winterquartier für Kräuter, steht in Gärtnern im Herbst: Das gibt es ab September zu tun und im Artikel für den September.

Was im Oktober reif ist

Gemüse

Laut Übersicht der Bayerischen Gartenakademie erntest du im Oktober Endivien, Zuckerhut, Spinat, Chinakohl, Weiß- und Rotkohl, Wirsing, Blumenkohl und Brokkoli, dazu Möhren, Rote Bete, Rettich, Sellerie, Pastinaken, Schwarzwurzeln und Lauch. Ab Mitte Oktober beginnt die Ernte von Grünkohl und Rosenkohl. Die Ernte von Tomaten und Radieschen endet um Mitte Oktober, die der Stangenbohnen gegen Monatsende (LWG o. J.a).

Gemüse wächst weiter, solange es warm genug ist. Möhre, Sellerie und Endivie vertragen sogar geringe Frostgrade. Starker Frost verringert allerdings die Lagerfähigkeit. Die Gartenakademie rät deshalb, die Ernte möglichst lange hinauszuzögern und das Wetter genau zu beobachten (LWG o. J.b). Gegen leichte Nachtfröste schützt ein Vlies über Möhren, Roter Bete und Herbstsalaten (LWG o. J.b). Leg es auf feuchten Boden. Das verdunstende Wasser gefriert an der Unterseite des Vlieses und isoliert die Pflanzen darunter (LWG 2025b).

Wie viel Frost die einzelnen Arten aushalten, ist unterschiedlich. Endivien und Chinakohl vertragen etwa minus vier Grad, Zuckerhut bis minus acht Grad, Grün- und Rosenkohl oft bis minus zehn Grad. Rote Bete erntest du besser vor dem ersten Frost, sonst werden die Knollen schnell weich (LWG 2025b). Pastinaken und Schwarzwurzeln bleiben im Beet, bis du sie brauchst. Kahlfrost, also Frost ohne schützende Schneedecke, kann Wintergemüse schädigen; ein Vlies hilft dann (LWG 2025b). Denk daran, dass du bei gefrorenem Boden nichts ausgraben kannst (LWG 2025b). Welches Gemüse wie viel Kälte verträgt und wie du im Winter erntest, steht ausführlich im Artikel für den November.

Tomaten vor dem Frost

Tomaten sind frostempfindlich. Nimm vor dem ersten Frühfrost auch die grünen Früchte ab. In einem temperierten Raum reifen sie nach (LWG o. J.b). Wie das am besten gelingt, zeigt der Artikel Tomaten nach der Ernte noch nachreifen lassen. Aus Früchten, die grün bleiben, lässt sich ein Chutney aus grünen Tomaten kochen.

Kürbisse

Kürbisse erntest du, wenn der Stiel allmählich eintrocknet und am Ansatz feine Risse zeigt. Je besser ein Kürbis ausgereift ist, desto länger hält er. Sind Temperaturen unter fünf Grad angekündigt, holst du alle Früchte herein; Riesenkürbisse, zu denen der Hokkaido gehört, vertragen etwas mehr Kälte. Auch sie müssen spätestens vor dem ersten Frost geerntet sein, sonst wird das Fruchtfleisch weich und fault (BZL 2026).

Ausgereifte Kürbisse halten an einem trockenen und kühlen Platz je nach Sorte viele Wochen oder Monate. Früchte, die Frost abbekommen haben oder nicht ganz reif waren, verarbeitest du bald (BZL 2026). Kürbisse, Zucchini und Gurken können giftige Bitterstoffe bilden, die Cucurbitacine. Probier vor dem Kochen ein kleines Stück rohes Fruchtfleisch aus dem Bereich unter dem Stiel. Schmeckt es bitter, iss die Frucht nicht (BZL 2026). Wie Kürbis in einem großen Kübel wächst, steht in Kürbis auf dem Balkon pflanzen, eine Idee für die Küche liefert das Kürbiscurry.

Äpfel und Birnen

Im Oktober pflückst du die typischen Lageräpfel, etwa „Boskoop“, „Berlepsch“, „Brettacher“, „Ontario“ oder „Topaz“ (LWG 2018). Pflückreif ist ein Apfel, wenn die grüne Grundfarbe der Schale ins Gelbgrüne umschlägt. Warte nicht, bis die Schale voll gelb oder fettig ist, denn dann lässt die Lagerfähigkeit nach. Heb die Frucht an und dreh sie leicht. Löst sich der Stiel ohne Reißen vom Zweig, ist sie reif. Weil nicht alle Äpfel gleichzeitig reifen, pflückst du in zwei bis drei Durchgängen im Abstand von sieben bis zehn Tagen. Das Merkmal der gelbgrünen Grundfarbe gilt für Birnen genauso (LWG 2018).

Zur Pflückreife sind Lageräpfel noch fest und reich an Stärke und Säure. Im Lager reifen sie nach, das Fruchtfleisch wird geschmeidiger, und nach zwei bis vier Wochen sind sie je nach Lagerbedingungen genussreif. Fallobst, Früchte mit Druckstellen und fade Schattenfrüchte verarbeitest du gleich (LWG 2018), zum Beispiel zu Apfelmus oder einer Apfeltarte.

Die Ernte einlagern

Für längere Lagerung eignet sich nur gesundes Gemüse und Obst ohne Verletzungen, Schimmel oder Faulstellen. Möhren, Rote Bete und andere Wurzeln bleiben länger frisch, wenn sie ungewaschen mit etwas anhaftender Erde in Kisten, Eimer oder Säcke kommen; das Grün drehst du vorher ab (LWG 2025a). Moderne Keller sind oft zu warm und zu trocken. Nutze die kühlsten Orte, die du hast, etwa Schuppen, Garage, einen schattigen Balkon oder einen Kellerschacht, und deck die Kisten mit gelochter Folie oder Zeitungspapier ab (LWG 2025a). Eine Erdmiete, ein eingegrabener Behälter mit Deckel gegen Mäuse, ist eine alte Lagerform, die wieder häufiger genutzt wird (LWG 2025a).

Äpfel lagerst du getrennt von Gemüse und Kartoffeln. Sie geben das Reifegas Ethylen ab, das Kartoffeln austreiben und Gemüse schneller welken lässt. Kartoffeln lagern am besten bei fünf bis acht Grad; wird es kälter, wandeln sie Stärke in Zucker um. Kontrollier alle paar Tage die Vorräte und sortier Krankes aus, bevor es andere Früchte ansteckt (LWG 2025a). Die Details zu Temperaturen, Kisten und Mieten stehen im Artikel für den November, in Gemüse richtig lagern und für Kartoffeln in Kartoffeln anbauen.

Säen und stecken im Oktober

Knoblauch

Winterknoblauch steckst du Ende September bis Anfang Oktober. Er bringt höhere Erträge als Sommerknoblauch, der erst im März in die Erde kommt. Nimm Pflanzgut aus dem Fachhandel statt Zehen aus dem Supermarkt. Setz die Zehen fünf bis sechs Zentimeter tief, mit etwa 15 Zentimetern Abstand in der Reihe und 20 Zentimetern zwischen den Reihen; das sind 30 bis 40 Zehen pro Quadratmeter (Hortipendium 2024a). Knoblauch mag tiefgründigen Boden in sonniger Lage und fault leicht, wo sich Nässe staut. Vor und nach Knoblauch sollten etwa fünf Jahre lang keine anderen Zwiebelgewächse wie Zwiebeln, Lauch oder Schnittlauch auf dem Beet stehen (Hortipendium 2024a). Geerntet wird im nächsten Juli, wie im Artikel für den Juli beschrieben.

Salat für den Winter

Für Feldsalat ist es im Freiland jetzt meist zu spät; er wird im August und September gesät (LWG o. J.b). Winterportulak, auch Postelein genannt, keimt erst in kühlem Boden und geht deshalb noch bis Anfang Oktober in die Erde. Asia-Salate säst du jetzt im Frühbeet oder auf der Fensterbank. Wie das gelingt, steht in Wintersalat säen und in Den Winter-Balkon mit Leben füllen.

Schnittlauch kannst du für den Winter vorbereiten. Grab jetzt einen Ballen aus, topf ihn ein und grab ihn mit dem Topf wieder ein. Im Winter treibst du ihn am Küchenfenster an. Das gelingt am besten, wenn der Schnittlauch vorher etwa drei Wochen lang draußen Frost abbekommen hat (LWG o. J.b). Welche Kräuter im Winter drinnen wachsen, steht im Artikel für den Dezember.

Gründüngung mit Winterroggen

Für die meisten Gründüngungspflanzen ist die Saatzeit vorbei. Winterroggen kannst du noch bis in den Oktober säen. Er passt gut in den Gemüsegarten, weil er unter den Gemüsen nur mit Mais verwandt ist und deshalb die Fruchtfolge kaum stört (LWG 2025e). Winterharte Gründüngung bildet viel Masse und schützt den Boden über den Winter. Im Frühjahr mähst du sie ab oder ziehst die Pflanzen heraus und gibst sie auf den Kompost (LWG 2025e). Mehr über Gründüngung und Pflanzen, die Stickstoff sammeln, liest du im Artikel über Leguminosen.

Blumenzwiebeln

September und Oktober sind die besten Monate, um Frühlingsblüher zu setzen. Der noch warme Boden fördert die Wurzelbildung, und früh gepflanzte Zwiebeln blühen meist besser (LWG 2026). Als Faustregel pflanzt du eine Zwiebel doppelt so tief, wie sie hoch ist, mit zwei bis drei Zwiebelbreiten Abstand. Kauf feste, gesunde Zwiebeln ohne weiche Stellen, und lager sie bis zum Pflanzen nicht neben Äpfeln. Auf schweren Böden hilft eine Schicht Kies oder grober Sand im Pflanzloch gegen Fäulnis. Gibt es Wühlmäuse, setzt du die Zwiebeln in Drahtkörbe (LWG 2026). Winterlinge, Schneeglöckchen und Krokusse sind im Frühjahr die ersten Nahrungsquellen für Hummeln und Honigbienen (LWG 2026).

Gehölze pflanzen

Obstbäume, Sträucher und Rosen

Wurzelnackte Gehölze, also Pflanzen ohne Topf und Erdballen, pflanzt du am besten zwischen Ende September und Anfang Dezember oder im zeitigen Frühjahr. Im Herbst ist das Wachstum über der Erde abgeschlossen. Der Boden ist noch so warm, dass frisch gesetzte Gehölze neue Wurzeln bilden. So starten sie im Frühjahr mit einem Vorsprung und überstehen Trockenperioden im ersten Sommer besser (LWG o. J.c). In Gegenden mit mildem Winter und trockenem Sommer empfiehlt die Gartenakademie die Herbstpflanzung, weil die Pflanzen dann die Winterniederschläge nutzen (LWG o. J.c).

Für die Herbstpflanzung eignen sich alle Gehölze, die nicht frostempfindlich sind, darunter Apfel, Birne, Kirsche, Zwetschge und Beerensträucher. Robuste heimische Gehölze kannst du ab dem Laubfall pflanzen, solange der Boden nicht gefroren ist. Rosen pflanzt du von Mitte Oktober bis Anfang Dezember und häufelst die Triebe danach etwa 20 Zentimeter hoch an. Frostempfindliche Arten wie Pfirsich, Aprikose, Hortensie oder Hibiskus setzt du besser im Frühjahr (LWG o. J.c). Wie du ein Pflanzloch aushebst, den Baum anbindest und angießt, erklärt der Artikel Klimabäume mit einer Übersicht, welche Arten Hitze und Trockenheit vertragen.

Immergrüne vor dem Winter gießen

Nadelgehölze und immergrüne Laubgehölze wie Rhododendron, Kirschlorbeer, Eibe oder Buchs brauchen im Winter mehr Wasser als Gehölze, die ihr Laub abwerfen, und können vertrocknen. Gieß sie deshalb in trockenen Herbsten gründlich, mit etwa 30 bis 40 Litern pro Quadratmeter. Der beste Zeitpunkt dafür ist Mitte Oktober (LWG o. J.d). Das gilt besonders für Pflanzen im Regenschatten an der Ostseite eines Hauses (LWG o. J.d).

Laub, Boden und Kompost

Laub als Mulch

Laub vom Rasen, von Wegen und aus dem Teich rechst du ab. Auf dem Rasen hält es die Gräser nass und fördert Pilze, im Teich düngt es die Algen fürs nächste Jahr (LWG 2025c). Unter Bäumen und Hecken, auf Staudenbeeten und auf abgeernteten Gemüsebeeten darf es liegen bleiben. Dort schützt es den Boden vor Kälte, unterdrückt Beikräuter, füttert Regenwürmer und andere Bodentiere und wird zu Humus (LWG 2025c). Was zu viel ist, kommt auf den Kompost. Zerkleinerst du Laub vorher mit dem Rasenmäher und mischst es mit Rasenschnitt oder Häckselgut, verrottet es schneller, selbst das zähe Laub von Eiche und Walnuss (LWG 2025d).

Beete nicht zu früh umgraben

Wer schwere Böden umgräbt, wartet damit bis nach Mitte November. Dann ist der Boden so kalt, dass beim Verrotten der Pflanzenreste kaum noch Nitrat frei wird, das mit dem Winterregen ins Grundwasser sickern könnte. Auf sandigen Böden arbeitest du Reste und Gründüngung besser erst im Frühjahr ein (LWG o. J.b). Die Schollen auf umgegrabenem Lehm zerfallen im Winter durch die Frostgare zu feinen Krümeln (LWG o. J.b). Ohne Umgraben geht es mit einer Mulch- oder Kompostschicht, wie beim No-Dig-Beet. Im Frühherbst arbeitest du grundsätzlich keine Pflanzenreste ein, weil die freigesetzten Nährstoffe ausgewaschen werden könnten (LWG 2025e).

Was auf den Kompost darf

Beim Abräumen fällt viel Material an. Feuchtes Grün mischst du mit lockerem, trockenem Material wie Laub, Stängeln oder Häckselgut, damit der Haufen Luft bekommt. Beikräuter, die du vor der Blüte jätest, dürfen auf den Kompost. Wurzelunkräuter nur völlig ausgetrocknet, sonst wachsen sie weiter (LWG 2025d). Pflanzenteile mit Krankheiten und Schädlingen, die im Stängel oder in der Wurzel sitzen, gehören nicht auf den Kompost; die Gartenakademie nennt Apfelwickler, Kohlhernie und Welkekrankheiten. Die Temperaturen im Gartenkompost reichen oft nicht, um sie abzutöten (LWG 2025d). Wie du einen Kompost anlegst, steht in Humus aufbauen und Kompost: das Gold des Gärtners.

Die Wildkräuter wachsen bei milder Witterung weiter und bilden oft grüne Teppiche aus Vogelmiere, Klee und Einjähriger Rispe. Was du jetzt und über den Winter sorgfältig entfernst, spart dir im nächsten Jahr Arbeit (LWG 2025c).

Winterquartiere für Tiere

Ein Laubhaufen in einer Gartenecke ist ein Winterquartier für Igel, Eidechsen und viele kleine Tiere wie Käfer, Schmetterlinge und Spinnen, von denen später die Vögel leben. Etwas Reisig darin macht den Haufen stabiler (LWG 2025c). Für Igel wird ab Mitte Oktober das Futter knapp. Die Alttiere beginnen dann ihr Winternest zu bauen, die Jungtiere fressen sich noch Gewicht an. Das ideale Quartier ist ein Haufen aus Totholz, Reisig und Laub. Hat sich ein Igel eingerichtet, setzt du den Haufen im Winterhalbjahr nicht mehr um, denn schlafende Tiere können nicht fliehen (NABU o. J.a). Der in Deutschland heimische Braunbrustigel frisst Insekten und Schnecken und ist deshalb ein gern gesehener Gast.

Verzichte auf Laubsauger. Sie saugen mit dem Laub Käfer, Spinnen, Asseln und Amphibien ein und zerhäckseln sie bei Geräten mit Häckselfunktion oft gleich mit. Besen und Rechen schonen die Tiere (NABU o. J.b).

Stauden musst du nicht zurückschneiden. Abgestorbene Blätter schützen die Pflanzen, und in hohlen Stängeln und Samenständen überwintern kleine Insekten. Samenstände von Sonnenblumen, Studentenblumen und Schmuckkörbchen bleiben als Futter für Vögel wie den Distelfink stehen, und Fallobst mit Macken nehmen Vögel gern an (LWG 2025c). Schneide nur weg, was krank ist, in den Weg ragt oder sich stark versamt wie die Kanadische Goldrute (LWG 2025c). Mehr dazu in Gartennützlingen beim Überwintern helfen und im Artikel für den November.

Balkon und Kübel

Auf dem Balkon endet die Saison der Sommerblumen und Tomaten. Leere Kästen bepflanzt du mit Frühlingsblühern nach den Regeln von oben oder säst Asia-Salate und Kresse für die Fensterbank. Mehrjährige Kräuter wie Thymian und Oregano überwintern draußen unter Vlies oder Laub. Wie du Topfpflanzen winterfest machst, steht in Gärtnern im Herbst und in Pflanzen winterfest machen. Was mit der Erde aus den Sommerkästen passieren kann, erklärt Was passiert mit der Erde nach der Ernte.

Häufige Fragen

Was kann ich im Oktober noch pflanzen?

Knoblauch bis Anfang Oktober, Blumenzwiebeln den ganzen Monat, dazu Obstbäume, Beerensträucher, Rosen und andere winterharte Gehölze. Frostempfindliche Arten wie Pfirsich und Aprikose pflanzt du lieber im Frühjahr.

Was kann ich im Oktober noch säen?

Im Freiland Winterportulak bis Anfang Oktober und Winterroggen als Gründüngung. Asia-Salate und Kresse säst du im Frühbeet oder auf der Fensterbank.

Wann ernte ich Kürbisse?

Wenn der Stiel eintrocknet und am Ansatz feine Risse zeigt. Spätestens wenn Temperaturen unter fünf Grad angekündigt sind, holst du alle Früchte herein.

Woran erkenne ich, dass Äpfel pflückreif sind?

Die Grundfarbe der Schale wechselt von Grün zu Gelbgrün, und der Stiel löst sich leicht, wenn du den Apfel anhebst und etwas drehst. Lageräpfel werden erst nach zwei bis vier Wochen im Lager genussreif.

Soll ich das Laub im Garten liegen lassen?

Auf Beeten, unter Gehölzen und in einem Haufen in der Gartenecke ja, dort schützt es Boden und Tiere. Vom Rasen, von Wegen und aus dem Teich rechst du es ab und kompostierst es.

Wann grabe ich den Gemüsegarten um?

Schwere Böden frühestens nach Mitte November, sandige besser gar nicht vor dem Frühjahr. Viele Gartenbegeisterte decken die Beete stattdessen mit Laub, Mulch oder Kompost ab.

Quellen

  • Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Sä- und Pflanztermine auf einen Blick. Übersicht, ohne Jahr. sae_und_pflanztermine.pdf (zitiert als LWG o. J.a)
  • Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Gemüse im Gartenjahr. Hinweise und Anregungen zum Biogarten. Merkblatt 2101, ohne Jahr. Gemüse im Gartenjahr (zitiert als LWG o. J.b)
  • Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Die ideale Pflanzzeit für Gehölze und Stauden. Merkblatt 4151, ohne Jahr. infoschrift_ideale_pflanzzeit.pdf (zitiert als LWG o. J.c)
  • Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Der Garten im Herbst. Pflege der Stauden und Gehölze. Infoschrift, ohne Jahr. Der Garten im Herbst (zitiert als LWG o. J.d)
  • Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Pflückreife von Äpfeln. Gartencast, 01.09.2018. Pflückreife von Äpfeln (zitiert als LWG 2018)
  • Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Obst und Gemüse für den Winter lagern. Gartentipp, 17.11.2025. Obst und Gemüse für den Winter lagern (zitiert als LWG 2025a)
  • Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Eigenes Gemüse im Spätherbst und Winter. Gartentipp, 10.11.2025. Eigenes Gemüse im Spätherbst und Winter (zitiert als LWG 2025b)
  • Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Gartenpflege im Herbst. Gartentipp, 27.10.2025. Gartenpflege im Herbst (zitiert als LWG 2025c)
  • Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Was darf auf den Kompost? Gartentipp, 13.10.2025. Was darf auf den Kompost? (zitiert als LWG 2025d)
  • Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Gründüngung als Nachkultur. Gartentipp, 25.08.2025. Gründüngung als Nachkultur (zitiert als LWG 2025e)
  • Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Frühling im Herbst. Gartentipp, 14.09.2026. Frühling im Herbst (zitiert als LWG 2026)
  • Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL): Kürbisse aus dem eigenen Garten. landwirtschaft.de, letzte Aktualisierung 21.05.2026. Kürbisse aus dem eigenen Garten (zitiert als BZL 2026)
  • Hortipendium: Knoblauch im Hausgarten. Nach Bayerischer Gartenakademie und Vogel, Georg: Handbuch des speziellen Gemüsebaues, Ulmer 1996. Stand 02.08.2024. Knoblauch im Hausgarten (zitiert als Hortipendium 2024a)
  • NABU, Naturschutzbund Deutschland: Igelschutz im Garten. Ohne Jahr. Igelschutz im Garten (zitiert als NABU o. J.a)
  • NABU, Naturschutzbund Deutschland: Laub liegenlassen und Gutes tun. Ohne Jahr. Laub liegenlassen und Gutes tun (zitiert als NABU o. J.b)
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Geschrieben von Rankwerk