Im Juli ist der Garten auf dem Höhepunkt. Zucchini wachsen über Nacht, und an den Sträuchern warten die Beeren. Gleichzeitig werden die ersten Beete frei, wo Frühkartoffeln, Erbsen oder Salat standen. Hier beginnt das zweite Gartenjahr. Wer jetzt Herbstgemüse sät und pflanzt, erntet bis in den Winter. Dazu kommen Gießen und Mulchen, und die Beerensträucher wollen geschnitten werden. Was im Juni gesät wurde, liest du im Artikel für den Juni, wie es danach weitergeht, im August.
Säen und pflanzen im Juli
Herbstgemüse für freie Beete
Laut Bayerischer Gartenakademie ist zu Monatsbeginn noch Zeit für die Aussaat, bis Monatsende für die Pflanzung von Herbstgemüse wie Chinakohl, Fenchel, Winterendivien und Zuckerhut. Mit ihnen belegst du frei werdende Beete sofort wieder. Wird ein Beet später frei als geplant, ziehst du die Pflanzen in Töpfchen vor und setzt sie dann um (LWG o. J.b).
Zuckerhut ist eine leicht bittere Zichorie, verwandt mit Chicorée und Endivie. Gesät wird er Ende Juni. Gepflanzt wird er in warmen Regionen vor allem von Mitte Juli bis Mitte August, mit rund 30 Zentimetern Abstand (Hortipendium 2024a). Die Köpfe erntest du ab Oktober; er verträgt leichte Fröste und bereichert den Speiseplan im Spätherbst (Hortipendium 2024a). Chinakohl kann bis Anfang August gepflanzt werden. Er hat einen hohen Nährstoff- und Wasserbedarf, gieß ihn deshalb vor allem Ende August und im September regelmäßig (Hortipendium 2024b). Die Tabelle folgt den Sä- und Pflanzterminen der Gartenakademie (LWG o. J.a).
| Gemüse | Im Juli | Ernte | Quelle |
|---|---|---|---|
| Endivie | säen bis Mitte Juli, pflanzen bis Anfang August | ab Ende September | LWG o. J.a |
| Zuckerhut | pflanzen bis Anfang August, in warmen Lagen bis Mitte August | ab Oktober | LWG o. J.a; Hortipendium 2024a |
| Chinakohl | säen in den ersten Juliwochen, pflanzen ab Mitte Juli | ab September | LWG o. J.a |
| Kopfsalat | säen bis Mitte Juli, pflanzen bis Anfang August | bis Ende September | LWG o. J.a |
| Kohlrabi | säen bis Mitte Juli, pflanzen bis Mitte August | bis Mitte September | LWG o. J.a |
| Buschbohne | säen bis Mitte Juli | bis Anfang Oktober | LWG o. J.a |
| Rettich | säen bis Anfang August | bis Ende Oktober | LWG o. J.a |
| Radieschen | säen bis Mitte September | bis Mitte Oktober | LWG o. J.a |
Die Termine gelten für mittlere Lagen in Bayern. In milden Regionen verschieben sie sich nach hinten, in rauen Lagen nach vorn.
Salat, Radieschen und Kohlrabi für den Spätsommer
Radieschen und Kopfsalat für die Ernte im Spätsommer säst du jetzt. Im August brauchen sie dann reichlich Wasser (LWG o. J.b). Bei Radieschen lohnen sich für den Sommer Sorten, die kaum pelzig werden; die Gartenakademie nennt dafür „Big Ben“ und „Parat“. Bei Kohlrabi eignen sich für Sommer und Herbst Sorten wie „Blaro“ oder „Superschmelz“ (LWG o. J.b). Saatgut findest du zum Beispiel als Radieschen „Rudi“ und Kohlrabi „Azur Star“. Mehr zur Kultur steht in Tipps für einen gesunden Kohlrabi.
Salat ist im Hochsommer heikel. Hohe Temperaturen und starke Temperaturschwankungen lassen Kopfsalat schossen (Hortipendium 2024c). Beim Schossen bildet die Pflanze einen Blütenstiel statt eines Kopfes. Pflanz deshalb lieber öfter kleine Sätze. Die Fachleute der Gartenakademie Rheinland-Pfalz empfehlen Pflanzungen im Abstand von etwa 14 Tagen bis Ende August; so hast du bis zum Frost frischen Salat (Hortipendium 2024c). Bei Trockenheit gießt du junge Salatbestände mit etwa 20 Litern, ältere mit etwa 30 Litern pro Quadratmeter, lieber einmal gründlich als dreimal wenig (Hortipendium 2024c). Rucola säst du bis in den September hinein in Abständen von zwei Wochen (Hortipendium 2024d).
Buschbohnen gehen bis Mitte Juli noch in die Erde (LWG o. J.a), etwa die Buschbohne „La Victoire“. Sie holen sich ihren Stickstoff mit Hilfe von Bakterien selbst aus der Luft; wie das funktioniert, steht im Artikel über Leguminosen. Bohnen reagieren empfindlich auf hohe Temperaturen, rollen die Blattränder ein und werfen Blüten ab, ohne dass sie bestäubt werden (LWG 2025a).
Schon an den Winter denken
Für frischen Salat im Winter planst du jetzt die Flächen. Feldsalat und Spinat säst du ab August, Winterportulak im September (LWG o. J.b). Welche Wintersalate es gibt und wann du sie säst, erklärt der Artikel Wintersalat säen. Endivien und Zuckerhut, die du jetzt pflanzt, gehören zu den Salaten, die bis in den Frühwinter stehen bleiben.
Erdbeeren pflanzen
Ende Juli bis spätestens Mitte August ist die beste Zeit, ein neues Erdbeerbeet anzulegen. Ableger, selbst angezogene Setzlinge oder gekaufte Jungpflanzen haben dann genug Zeit, im Herbst kräftig zu werden. Ab Mitte September legen sie ihre Blüten für das nächste Jahr an. Je später du pflanzt, desto schwächer bleiben die Pflanzen und desto kleiner fällt die Ernte im Sommer darauf aus (LWG 2025b). Arbeite Kompost ein, halte großzügige Abstände, achte auf den Fruchtwechsel, und gieß, hacke und mulche bei Trockenheit häufiger (LWG 2025b).
Das alte Beet braucht nach der Ernte Pflege. Schneide das alte Laub ab, ohne das Herz der Pflanze zu verletzen, dünge mit etwa 35 Gramm Hornmehl pro Quadratmeter, lockere den Boden und gieß bei Trockenheit. Auf sandigen Böden oder bei Hitze hilft eine Mulchschicht aus Rasenschnitt (LWG 2015). Wie du Ableger gewinnst und ein Beet Schritt für Schritt anlegst, steht in Erdbeeren pflanzen und pflegen.
Was im Juli reif ist
Gemüse
Im Juli ist die Liste lang. Laut Übersicht der Bayerischen Gartenakademie erntest du jetzt Kopfsalat, Mangold, Kohlrabi, Blumenkohl, Brokkoli, Frühkartoffeln, Zucker- und Markerbsen, Möhren, Radieschen und Frühlingszwiebeln; ab Mitte Juli kommen Gurken, Zucchini, Tomaten und Buschbohnen dazu, gegen Monatsende Rote Bete (LWG o. J.a).
Frühkartoffeln, die Ende April gepflanzt wurden, räumen das Beet Ende Juli bis Anfang August (LWG o. J.b). Woran du erntereife Knollen erkennst und wie du sie lagerst, steht in Kartoffeln anbauen.
Winterknoblauch, im Herbst gesteckt, erntest du ab Anfang Juli, wenn das obere Laub abgestorben ist. Die Hüllschale sollte noch fest sein, die Zehen darunter schon erkennbar. Wartest du zu lange, löst sich der Stängel vom Zwiebelboden. Lockere die Erde mit einer Grabegabel und zieh die Knollen an den Blättern heraus. Bei trockenem Wetter reifen sie ein paar Tage auf dem Beet oder unter einem Dach nach. Dann kürzt du das Laub auf fünf bis zehn Zentimeter und hängst die Knollen luftig zum Trocknen auf (Hortipendium 2024e).
Tomaten
Bei den Tomaten beginnt die Ernte mit den frühen Sorten; großfruchtige brauchen noch etwas Zeit (LWG 2026a). Stabtomaten, also Sorten mit einem durchgehend wachsenden Haupttrieb, werden weiter ausgegeizt. Dabei brichst du die Geiztriebe aus, die Seitentriebe in den Blattachseln. Buschtomaten und kompakte Balkontomaten beenden ihr Wachstum von selbst und werden nicht ausgegeizt (LWG 2026a). Bei kleinfruchtigen Sorten darf ab und zu ein Seitentrieb stehen bleiben, den du nach der Blüte und dem nächsten Blatt einkürzt (LWG 2025c).
Gegen die Kraut- und Braunfäule hilft vor allem, dass das Laub schnell abtrocknet. Entferne die Blätter von unten bis zur ersten Fruchttraube, damit kein Spritzwasser an die Blätter kommt, halte Abstand zu Kartoffeln und bau, wo es geht, ein Dach über die Pflanzen (LWG 2025c). Mehr dazu in Braunfäule an Tomaten.
Gieß Tomaten gleichmäßig. Wechseln Trockenheit und viel Wasser ab, platzen die Früchte, und die Blütenendfäule nimmt zu, eine harte, braune Stelle am Blütenansatz. Sie ist eine Ernährungsstörung: Die Pflanze bekommt zu wenig Kalzium in die Früchte (LWG 2026a). Dunkle Töpfe heizen sich in der Sonne so stark auf, dass Wurzeln am Topfrand absterben; stell andere Töpfe davor oder schattiere sie (LWG 2025c). Blüten, die bei Temperaturen weit über 30 Grad aufgehen, setzen oft keine Früchte an. Sobald es kühler wird, klappt die Befruchtung wieder (LWG 2026a). Werden die Blätter hell, kannst du mit einem Flüssigdünger nachdüngen (LWG 2025c). Warum manche Früchte grün bleiben, erklärt Meine Tomaten werden nicht rot.
Beeren und Frühäpfel
Johannisbeeren, Stachelbeeren und Himbeeren sind reif. Mitte Juli beginnt die Zeit der Heidelbeeren und Brombeeren. Kulturheidelbeeren reifen am Strauch nach und nach, deshalb pflückst du etwa alle zwei Tage. Brombeeren sind reif, wenn sie sich beim Pflücken leicht lösen und fast in die Hand fallen; auch hier lohnt mehrmaliges Durchpflücken. Die empfindlichen Früchte lagern nur kurz, lassen sich dafür gut einfrieren (LWG 2026b).
Weichhäutige Beeren leiden in heißen Sommern unter Sonnenbrand. Die Früchte werden einseitig hell und weich, sehen wie gekocht aus und fallen ab. Besonders Stachelbeeren sind betroffen. Nimm geschädigte Früchte ab, weil sie Fruchtfliegen und Pilze anziehen (LWG 2025a). Wenn du neue Beerensträucher pflanzt, bekommt ihnen in trockenen Regionen ein Platz im lichten Schatten besser als die volle Sonne (LWG 2025a).
Die ersten Äpfel reifen ebenfalls. Frühsorten wie der Klarapfel werden vom Baum gegessen und halten nicht lange (LWG 2018). Was du aus einer großen Ernte machst, von Apfelmus bis Apfelchips, steht in Frühäpfel verarbeiten.
Kräuter
Viele Küchenkräuter stehen jetzt im vollen Aroma. Getrocknet werden sie an einem luftigen Ort mit geringer Luftfeuchte und ohne direkte Sonne; dann trocknen sie schnell, schimmeln nicht und behalten ihre Farbe. Anschließend kommen sie in ein verschlossenes Glas (LWG 2026c). Weitere Wege, Kräuter haltbar zu machen, findest du in So bewahrst du Kräuter auf.
Schneiden nach der Ernte
Johannisbeeren schneidest du am besten nach der Ernte. Rote und weiße Johannisbeeren tragen vor allem an zwei- und dreijährigem Holz, schwarze an ein- und zweijährigem. Ein Strauch besteht aus zehn bis zwölf Gerüstästen. Jedes Jahr nimmst du drei bis vier Äste, die älter als vier bis fünf Jahre sind, bodennah heraus; du erkennst sie am dunklen Holz und an der starken Verzweigung. Dafür bleiben drei bis vier kräftige Neutriebe stehen. Bei schwarzen Johannisbeeren schneidest du alle Gerüstäste weg, die älter als drei Jahre sind (LWG o. J.d).
Bei Brombeeren schneidest du nach der Ernte die abgetragenen Ranken ab und bindest vier bis fünf Jungruten fest (LWG 2026b). Steinobst wie Kirsche und Zwetschge schneidest du ebenfalls im Sommer nach der Ernte (LWG o. J.c).
Rhabarber hat jetzt Pause. Ab Johanni, dem 24. Juni, erntest du keine Stiele mehr, damit die Pflanze bis zum Herbst Reserven einlagern kann (LWG 2025d).
Hecken darfst du vom 1. März bis 30. September nicht radikal zurückschneiden oder auf den Stock setzen; erlaubt sind schonende Form- und Pflegeschnitte (BNatSchG § 39). Steht ein solcher Schnitt an, verschiebst du ihn bei großer Hitze in eine kühlere Phase (LWG 2025a).
Gießen, hacken und mulchen
Ein Liter Wasser auf einem Quadratmeter entspricht einem Millimeter Regen und dringt etwa einen Zentimeter tief in den Boden ein. Die meisten Wurzeln im Gemüsebeet liegen in rund 15 Zentimetern Tiefe, sie bekommen also erst etwas ab, wenn 15 Liter pro Quadratmeter angekommen sind. Weil ein Boden höchstens acht bis zehn Liter pro Stunde aufnimmt, verteilst du die Menge auf mehrere Gänge (LWG 2017). In Hitzeperioden rät die Gartenakademie, Gemüse etwa alle drei Tage durchdringend mit 20 bis 25 Litern pro Quadratmeter zu gießen, früh am Morgen und in mehreren Durchgängen. Sträucher und junge Bäume bekommen in trockenen Zeiten alle zwei Wochen 50 bis 80 Liter (LWG 2025a). Wie du die Menge mit der Uhr abmisst und Regenwasser sammelst, steht in Klimagarten: So kommt dein Garten durch Trockenheit, Hitze und Starkregen.
Flaches Hacken nach dem Gießen oder nach einem Gewitter bricht die Kruste auf und senkt die Verdunstung (LWG 2026d). Noch mehr hilft Mulchen. Bedecke freie Erde mit zerkleinertem organischem Material wie Rasenschnitt, Salatblättern, jungen Beikräutern ohne Samen oder weichem Heckenschnitt; fehlt das, gehen Stroh oder Schafwolle. Die Schicht beschattet den Boden, verringert die Verdunstung, fängt Starkregen ab und füttert das Bodenleben (LWG 2026d; LWG 2025a). Mulchen kannst du überall, wo Boden sichtbar ist, im Gemüsebeet genauso wie unter Beerensträuchern und Obstbäumen (LWG 2026d). Weitere Tipps stehen in Weniger gießen, mehr mulchen.
Empfindliche Pflanzen brauchen an heißen Tagen Schatten. Schattiergewebe, weiße Tücher oder ein alter Sonnenschirm reichen; das Material darf nicht direkt auf den Pflanzen liegen, damit sich die Hitze nicht staut. Kübel rückst du in den Halbschatten von Haus, Baum oder Pergola (LWG 2025a). Und bevor du in den Urlaub fährst, verabrede, wer in der Zeit gießt (LWG o. J.b).
Boden: Gründüngung statt nackter Erde
Ein abgeerntetes Beet sollte nicht lange kahl liegen. Wenn keine Folgekultur mehr passt, säst du eine Gründüngung. Die Pflanzen beschatten den Boden, schützen vor Erosion und Verkrustung, halten Beikräuter klein, binden übrige Nährstoffe und bewahren sie vor dem Auswaschen (LWG 2025e). Im August lassen sich fast alle Gründüngungspflanzen säen (LWG o. J.b); wer bis Anfang September sät, sieht bei mildem Herbst noch Phacelia, Ringelblume und Gelbsenf blühen (LWG 2025e). Baust du viel Kohl, Rettich oder Radieschen an, lässt du Senf, Ölrettich und Raps weg, denn sie gehören zur selben Familie (LWG 2025e). Welche Pflanzen Stickstoff sammeln, liest du im Artikel über Leguminosen, wie Kompost und Gründüngung Humus aufbauen, in Humus aufbauen.
Nützlinge und Wasser für Tiere
Der Sommer ist Hochsaison für Bienen, Schmetterlinge und Käfer. Ein Insektengarten bietet möglichst über das ganze Jahr Blüten; stark gefüllte Blüten liefern kaum Pollen und Nektar. Ein „wildes Eck“ mit Brennnesseln ernährt die Raupen verschiedener Schmetterlinge, Stein- und Holzhaufen bieten Unterschlupf (LWG 2026e). Schneidest du Stauden wie Steppensalbei, Rittersporn oder Frauenmantel nach der ersten Blüte kräftig zurück, blühen sie oft ein zweites Mal (LWG 2026e). Mehr Ideen stehen in Das können wir alle aktiv für den Bienenschutz tun und zum Tritt-nicht-auf-eine-Biene-Tag im Juli.
Blattläuse gehören in einen lebendigen Garten, weil sie Futter für ihre Gegenspieler sind (LWG 2026e). Ein Siebenpunkt-Marienkäfer frisst etwa 40 bis 50 Blattläuse am Tag, seine Larve während ihrer Entwicklung rund 600. Gegen einen Befall reicht es meist, die Läuse abzustreifen oder mit Wasser abzuspülen. So bleibt genug Nahrung für Marienkäfer, Schwebfliegen- und Florfliegenlarven (LWG 2025f). Zu den Blattlausjägern gehören die dornig wirkenden, schwarz-orangen Larven des Asiatischen Marienkäfers (LWG 2025f). Mehr dazu in Marienkäfer: Vielfraß und Glücksbringer und Das hilft gegen Blattläuse.
An heißen Tagen suchen Insekten und Vögel Wasser. Eine flache Schale mit Steinen, die zur Hälfte aus dem Wasser ragen, und etwas Moos am Rand gibt Bienen und Hummeln einen sicheren Landeplatz; tausch das Wasser regelmäßig aus (NABU Baden-Württemberg o. J.a). Für Vögel reicht ein Blumentopfuntersetzer oder ein alter Suppenteller mit klarem Wasser. Halte das Gefäß sauber und wechsle das Wasser jeden Tag, damit sich keine Krankheiten ausbreiten. Findest du kranke oder tote Vögel, baust du die Tränke sofort ab, denn über Wasserstellen können sich Trichomonaden verbreiten, die vor allem Grünfinken befallen. Regentonnen mit steilen Wänden deckst du ab oder legst ein Brettchen als Ausstiegshilfe hinein (NABU Baden-Württemberg o. J.b).
Häufige Fragen
Was kann ich im Juli noch säen?
Zu Monatsbeginn Herbstgemüse wie Chinakohl, Endivien und Zuckerhut, dazu bis Mitte Juli Kopfsalat, Kohlrabi und Buschbohnen. Radieschen und Rucola gehen bis in den September, Rettich bis Anfang August.
Was pflanze ich im Juli?
Vorgezogene Endivien, Zuckerhut, Chinakohl, Salat und Kohlrabi. Ende Juli beginnt die beste Pflanzzeit für Erdbeeren, sie reicht bis Mitte August.
Wie viel muss ich im Juli gießen?
Bei Hitze etwa alle drei Tage 20 bis 25 Liter pro Quadratmeter, früh am Morgen und in mehreren Durchgängen. Seltener und kräftig gießen bringt das Wasser zu den Wurzeln, eine Mulchschicht hält es im Boden.
Wann ernte ich Knoblauch?
Winterknoblauch ab Anfang Juli, wenn das obere Laub abgestorben ist und die Hüllschale noch fest ist. Danach trocknet er ein paar Tage nach und wird luftig aufgehängt.
Muss ich Tomaten ausgeizen?
Stabtomaten ja, damit der Haupttrieb kräftig bleibt und die Pflanze luftig wächst. Buschtomaten und Balkontomaten nicht, sie beenden ihr Wachstum von selbst.
Wann schneide ich Johannisbeeren?
Direkt nach der Ernte. Nimm jedes Jahr drei bis vier der ältesten Äste bodennah heraus und lass dafür kräftige Neutriebe stehen.
Quellen
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Sä- und Pflanztermine auf einen Blick. Übersicht, ohne Jahr. sae_und_pflanztermine.pdf (zitiert als LWG o. J.a)
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Gemüse im Gartenjahr. Hinweise und Anregungen zum Biogarten. Merkblatt 2101, ohne Jahr. Gemüse im Gartenjahr (zitiert als LWG o. J.b)
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Winterschnitt bei Apfelbäumen. Infoschrift 3164, ohne Jahr. Winterschnitt bei Apfelbäumen (zitiert als LWG o. J.c)
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Schnitt des Beerenobstes: Johannisbeere. Infoschrift 3165, ohne Jahr. Schnitt des Beerenobstes: Johannisbeere (zitiert als LWG o. J.d)
- Bayerische Gartenakademie an der LWG: Bewässerung im Haus- und Kleingarten. Berichte der Bayerischen Gartenakademie 4, 1. Auflage 2017. bewaesserung_bericht_4.pdf (zitiert als LWG 2017)
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Erdbeerpflege nach der Ernte. Gartencast, 01.07.2015. Erdbeerpflege nach der Ernte (zitiert als LWG 2015)
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Pflückreife von Äpfeln. Gartencast, 01.09.2018. Pflückreife von Äpfeln (zitiert als LWG 2018)
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Sonnenbrand und Hitzeschäden im Garten. Gartentipp, 30.06.2025. Sonnenbrand und Hitzeschäden im Garten (zitiert als LWG 2025a)
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Erdbeeren jetzt pflanzen. Gartenblog, 05.08.2025. Erdbeeren jetzt pflanzen (zitiert als LWG 2025b)
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Sommerliche Tomatenpflege. Gartentipp, 16.06.2025. Sommerliche Tomatenpflege (zitiert als LWG 2025c)
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Laubblätter: kleine Kraftwerke. Gartentipp, 06.10.2025. Laubblätter: kleine Kraftwerke (zitiert als LWG 2025d)
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Gründüngung als Nachkultur. Gartentipp, 25.08.2025. Gründüngung als Nachkultur (zitiert als LWG 2025e)
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Marienkäfer im Garten. Gartentipp, 07.07.2025. Marienkäfer im Garten (zitiert als LWG 2025f)
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Die Tomatenernte beginnt. Gartentipp, 20.07.2026. Die Tomatenernte beginnt (zitiert als LWG 2026a)
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Dunkles Naschobst aus dem Garten. Gartentipp, 13.07.2026. Dunkles Naschobst aus dem Garten (zitiert als LWG 2026b)
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Der Tag der Kräuter: Mariä Himmelfahrt. Gartentipp, 10.08.2026. Der Tag der Kräuter (zitiert als LWG 2026c)
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Der sommerliche Garten im Klimawandel. Gartentipp, 27.07.2026. Der sommerliche Garten im Klimawandel (zitiert als LWG 2026d)
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Es summt und brummt im Garten. Gartentipp, 06.07.2026. Es summt und brummt im Garten (zitiert als LWG 2026e)
- Hübner, Elena; Schlaghecken, Josef (DLR Rheinpfalz): Zuckerhut im Hausgarten. Hortipendium, Stand 02.08.2024. Zuckerhut im Hausgarten (zitiert als Hortipendium 2024a)
- Gartenakademie Rheinland-Pfalz: Chinakohl im Hausgarten. Hortipendium, Stand 2024. Chinakohl im Hausgarten (zitiert als Hortipendium 2024b)
- Schlaghecken, Josef (DLR Rheinpfalz): Kopfsalat im Hausgarten. Hortipendium, Stand 2024. Kopfsalat im Hausgarten (zitiert als Hortipendium 2024c)
- Schlaghecken, Josef; Morgenstern, Eva (Gartenakademie Rheinland-Pfalz): Rucola im Hausgarten. Hortipendium, Stand 02.08.2024. Rucola im Hausgarten (zitiert als Hortipendium 2024d)
- Hortipendium: Knoblauch im Hausgarten. Nach Bayerischer Gartenakademie und Vogel, Georg: Handbuch des speziellen Gemüsebaues, Ulmer 1996. Stand 02.08.2024. Knoblauch im Hausgarten (zitiert als Hortipendium 2024e)
- Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz, BNatSchG), § 39 Absatz 5. Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de. BNatSchG § 39
- NABU Baden-Württemberg: Mit Wassertränken den Insektendurst löschen. Ohne Jahr. Mit Wassertränken den Insektendurst löschen (zitiert als NABU Baden-Württemberg o. J.a)
- NABU Baden-Württemberg: Vogeltränken. Ohne Jahr. Vogeltränken (zitiert als NABU Baden-Württemberg o. J.b)